Stimulationen

Die Ursachen, die Stimulationmaßnahmen erforderlichen machen, sind vielfältig. Häufig entstehen Probleme z.B. bei der Injektion durch: Feststofftransport, chemische Ausfällungen, Feststoffumlagerungen, Mikrobiologie, Korrosion, hydraulische Probleme (Skineffekt), Bohrungskomplettierung, Reservoir­ausbild­ung, Design der Obertageanlage, Filtration, Gasgehalt… Ziel der Untersuchungen ist dabei nicht nur die Erstellung des Stimulationskonzeptes selbst, sondern auch die langfristige Vermeidung von Stimulationsmethoden durch Klärung und Reduzierung der Ursachen selbst.

Auf Basis der individuellen Gegebenheiten und der jeweiligen Problematik an der Geothermieanlage/ Bohrung empfehlen und planen wir entsprechend der Situation das Stimulationskonzept. Dazu gehört u.a. eine ausführliche Datenrecherche der Historie und zu den Ursachen, die den Einsatz einer Stimulation bedingen, die Darstellung möglicher Risiken, die möglichen Alternativen, die Beantragung der entsprechenden Genehmigungen, die Planung des Ablaufs der Stimulation und die Dosierung von Chemikalien sowie die wissenschaftliche, technische Betreuung der Stimulationsarbeiten. Anschließend erfolgt die Bewertung des Stimulationsergebnisses und daraus resultierende Empfehlungen.

Die Ausführung der Stimulationen wird durch entsprechende Fachfirmen durchgeführt.

Bereits betreute Stimulationsmethoden:

  • “sanfte” Säuerungen, Matrixsäuerungen
  • Coil-tubing, Drucksäuerung, Jetbehandlung
  • Hydraulische Tests (Lifttests, Pumptests, Injektionstests)
  • Gastests
  • Bei Grundwasserbrunnen: chemisch- mechanische Behandlung, Intensiv-Entsandung,
  • Planung, Auswertung begleitender Untersuchungen wie Bohrlochmessungen, Kamerabefahrung, geochemische Modellierung

Durch die Kombination verschiedener Fachgebiete, wie Geologie, Geochemie, Bohrtechnik, Reservoir-Engineering & Simulation sowie Energie- und Wassertechnik deckt GTN ein breites Fachspektrum ab, wodurch die optimale Stimulationsmethode für den jeweiligen Standort und Empfehlungen zur Reduzierung der Ursachen ermittelt werden können

Markus Wolfgramm