Bohrungsgeologie

GTN besitzt über 25 Jahre Erfahrung in der geologischen Betreuung von geothermischen Tiefbohrungen für verschiedene Reservoire wie z.B. Sandsteinaquifersysteme, karbonatische Kluftaquifere und metamorphe Kluft- und Störungsaquifere in Deutschtland und weltweit. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung in der Betreuung von tiefen Geothermiebohrungen sind die Bohrungsgeologen von GTN in der Lage schnell auf die unterschiedlichsten geologischen Situationen zu reagieren und diese mit den Bohrungsingenieuren abzustimmen. Da die Bohrungen mit Abstand der teuerste Posten eines Geothermieprojektes sind, ist es von größter Bedeutung, schnelle und richtige Entscheidungen zu treffen.

In Vorbereitung zu einer Bohrung wird der Bohrpfad geplant und die Teufe der zu erwartenden Schichten mittels seismischen Profilen oder naheliegenden Bohrungen abgeschätzt. Mit solch einem geologischen Vorprofil arbeitet der Bohrungsgeologe während der Bohrungsarbeiten und untersucht dabei ständig die erbohrten Schichten und passt dadurch das geologische Vorprofil dem tatsächlichen geologischen Profil sowie den Bohrpfad an. Dabei spielen unerwartete Störungen, Klüfte, Schichtwechsel, und andere Kennwerte eine Rolle und werden beschrieben.

Während einer Bohrung werden in einem bestimmten Abstand Spülproben entnommen und mikroskopisch untersucht. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf den Fossilgehalt, die lithologische Zusammensetzung, die Farbe, die chemische Zusammensetzung und weitere Komponenten gelegt. Dies kann Hinweise auf den Ablagerungsraum, auf das Alter der Ablagerung sowie strukturgeologische Beziehungen liefern.

  • geologische Betreuung von Bohrungen
  • geologische Bohrkernanalyse
  • petrophysikalische Untersuchungen
  • mikropaläontologische Beprobung und Untersuchungen
  • petrographische Untersuchungen

Der Bohrungsgeologe bildet das Bindeglied zwischen Technik und Geologie

Markus Wolfgramm